SPS, Anlagen & Betriebsdaten · Betriebsdaten & IoT
FlowChecker
FlowChecker ist ein SPS-Baukasten, der Betriebsdaten dort erfasst, wo sie entstehen. Je nach Aufgabe kommt eine Lichtschranke zum Einsatz oder ein KI-basiertes Kamerasystem — letzteres dann, wenn nicht nur gezählt, sondern auch unterschieden werden muss. Die Werte laufen live in die Cloud, werden dort ausgewertet und ausgegeben und lassen sich an das ERP-System übergeben, etwa an SAP. Weil das System modular aufgebaut ist, wächst es mit: eine Linie zuerst, weitere später.
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- Erfassungsarten: Lichtschranke und KI-Kamera
- Live
- Zählung im laufenden Betrieb
- SAP
- Anbindung an ERP-Systeme
Module
Was FlowChecker abdeckt
Die Module greifen ineinander, lassen sich aber einzeln einführen.
Der SPS-Baukasten
Kompakte Steuerungseinheit, die je nach Aufgabe bestückt wird — und sich später erweitern lässt.
- Modularer Aufbau: Sensorik nach Anwendungsfall bestückt
- Montage an bestehenden Anlagen ohne Eingriff in die Steuerung
- Erweiterbar um weitere Messstellen und Linien
- Robuste Ausführung für den Produktionsalltag
- Läuft eigenständig weiter, auch wenn die Verbindung abreißt
Lichtschranken-Erfassung
Die einfache und zuverlässige Variante: zählt, was vorbeikommt.
- Ein bis zwei Lichtschranken je Messstelle
- Erfassung jedes vorbeifahrenden Produkts
- Zwei Schranken erlauben Richtungserkennung und Plausibilisierung
- Unempfindlich gegen Beleuchtungswechsel in der Halle
- Die kostengünstige Wahl, wenn reines Zählen genügt
KI-Kamerasystem
Wenn nicht nur gezählt, sondern auch unterschieden werden muss.
- Kamerabasierte Erfassung mit KI-gestützter Auswertung
- Unterscheidung verschiedener Produkte auf derselben Linie
- Erfassung auch dort, wo eine Lichtschranke an ihre Grenzen kommt
- Erkennung ohne Eingriff in Produkt oder Verpackung
- Wird auf die Produkte des jeweiligen Betriebs eingelernt
Cloud-Auswertung
Aus Messwerten werden Kennzahlen, die im Betrieb tatsächlich benutzt werden.
- Live-Übertragung der Werte an das Cloud-Backend
- Verdichtung nach Schicht, Tag, Linie und Artikel
- Historisierung für Vergleiche über Tage und Wochen
- Übersicht der aktuellen Ausbringung je Linie
- Pufferung bei Verbindungsabbruch, Nachlieferung danach
ERP-Anbindung
Übergabe der Werte an SAP oder ein anderes ERP-System.
- Schnittstelle zu SAP und weiteren ERP-Systemen
- Automatisierte Übergabe der verdichteten Werte
- Keine manuelle Nacherfassung von Stückzahlen
- Protokollierung und Wiederanlauf bei Übertragungsfehlern
Architektur
Von der Messstelle bis in die Buchung
Der Baukasten sitzt an der Anlage und erfasst — je nach Bestückung optisch per Lichtschranke oder per Kamera mit KI-Auswertung. Die Werte gehen live in die Cloud, werden dort verdichtet und stehen als Kennzahl zur Verfügung. Wer will, lässt sie von dort direkt ins ERP-System laufen.
-
an der Linie montiert
Sensorik
Lichtschranke oder KI-Kamerasystem, je nach Anwendungsfall
-
Steuerungseinheit vor Ort
SPS-Baukasten
Erfassung, Vorverarbeitung und Pufferung der Messwerte
-
Live-Übertragung
Cloud-Backend
Verdichtung, Historisierung und Auswertung der Betriebsdaten
-
SAP und andere
ERP-System
Übernahme der Kennzahlen in die Warenwirtschaft
Für wen FlowChecker gemacht ist
- Produktionslinien ohne bestehende Betriebsdatenerfassung
- Betriebe, die Ausbringung je Schicht belastbar messen wollen
- Standorte mit mehreren parallelen Linien
- Anwendungen, bei denen Produkte unterschieden werden müssen
- Unternehmen mit SAP oder anderem ERP im Einsatz
Häufige Fragen
FlowChecker im Detail
Die Lichtschranke ist die einfachere und günstigere Variante und reicht überall dort, wo nur gezählt werden muss. Das KI-Kamerasystem kommt zum Einsatz, wenn verschiedene Produkte auf derselben Linie unterschieden werden sollen oder die Geometrie eine optische Schranke nicht zulässt.
Nein. Der Baukasten wird an der bestehenden Anlage montiert und erfasst berührungslos. Ein Eingriff in die Anlagensteuerung ist dafür nicht nötig.
Der Baukasten zählt eigenständig weiter und puffert die Werte vor Ort. Sobald die Verbindung wieder steht, werden sie nachgeliefert — es entsteht keine Lücke in der Auswertung.
Ja, das ist der Sinn des Baukastens. Viele Betriebe starten mit einer Messstelle an der wichtigsten Linie und erweitern, sobald die Zahlen im Prozess verankert sind.
Nein. Viele nutzen zunächst nur die Auswertung in der Cloud und ergänzen die Übergabe an SAP oder ein anderes ERP später.
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